Fotografieren in Thailand
Wer sich Menschen sensibel und feinfühlig nähert,
von dem lassen sie sich gern fotografieren. Meistens.
Fotografieren ist in Thailand unkompliziert. Fotolabore in allen Städten
und in sämtlichen Touristenzentren entwickeln Filme, brennen Foto-CDs und
verkaufen Fotozubehör. Dank fetter Reklametafeln von Kodak, Fuji oder
Konica sind die Läden überall einfach zu finden.
Analoge Fotos, Filme
Entwickeln von Kleinbildfilmen ist vor Ort preiswert:
36 Fotos (10 x 15 cm bzw. 4 x 6 Zoll ("inches") kosten etwa 200 Baht
(5,00 E). Die Bilder sind in ein paar Stunden fertig; ein Einsteckalbum
ist im Preis inbegriffen.
Filme gibt es eigentlich überall, Preisniveau minimal höher als daheim.
Akku
laden
Deutsche Ladegeräte für Akkus können problemlos in Thailand benutzt
werden. Die Spannung stimmt.
Wegen der verschiedenen Steckerformate muss ein Adapter
zwischen Steckdose und Stecker gestöpselt werden. Den Adapter gibt es für
ein paar Baht in Bangkok etwa in der Khao-San- oder Silom- Road sowie in
allen sonstigen Touristengegenden.
Speicherkarte voll?
Praktisch sämtliche Fotolabore und fast alle Internetcafes brennen Bilder
von der Digicam - via USB Kabel - oder direkt von der Speicherkarte auf
CD.
CompactFlash, SD-Card sowie die meisten anderen Kartenformate sind
problemlos.
Pro gebrannter CD sind meist 100 Baht (2 EUR) fällig.
Übrigens gibt es in Thailand auch Speicherkarten. Die sind aber meist
etwas teurer als im Deutschen Elektrodiscount.
Sicherheit 1: Von den drei CDs, die
ich in Thailand habe brennen lassen, war eine virenverseucht.
Ein aktueller, leistungsfähiger Virenscanner auf den heimischen Rechner
ist nötig, um die Fotos dennoch zu retten.
Sicherheit 2: Auf eine andere CD
hatten sich neben meinen Bildern auch noch etliche fremde geschlichen.
Nicht besonders spannend: Tempel und Strand mit grinsenden Touristen.
Das Personal im Internetcafe haut vor dem Brennen die Festplatten voll mit
Millionen von Touribildern, verliert schon mal den Überblick über die
zig-Tausend Dateien und brennt nicht nur das Gewünschte.
Gelöscht wird offenbar nix. Und ich wette, Nacktfotos werden meistbietend
verscherbelt.
Also nicht leichtfertig intime Aufnahmen im Bangkoker Internetcafe brennen
lassen.
 |
Sternstunde der Fotokunst: gerade werden die Füße
des "Reclining Buddha" im Wat Po zum 10 Millionsten Mal geknipst.
Der Fotograf bekommt als Anerkennung für diese Leistung einen
Gutschein über ein Jahr frei surfen auf www.thaiminator.de.
Auch die "Members-Area" steht dem Fotokünstler offen. Hier das geheime
Passwort: *******
|

Fotoausrüstung kaufen
Es gibt in vielen Fotoläden praktisch alles, was der Mensch zum
Fotografieren braucht: von Speicherkarten über Stative bis zur
Spiegelreflexkamera.
Wer Wert auf Qualität legt, zahlt allerdings mindestens die gleichen
Preise wie daheim. Fotoausrüstung ist in Thailand nicht preiswerter;
Drittweltschnäppchen gibt es definitiv nicht.
Es lohnt sich daher, die Ausrüstung von daheim mit zu bringen. Hier gibt
es zudem das EU-Gewährleistungsrecht, Garantie und Kulanz sowie die
Schnäppchen aus dem Elektromarkt.

|