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Bangkok

 

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Müll

Elektronik, Kameras, PC-Hardware

Nur weil "Apple" draufsteht, muss noch lange nicht Apple drin sein. - Wer meint, der rasend billige iPod vom Straßenstand sei das ultimative Geschäft, sollte das Ding nur betrachten, aber keinesfalls zum Musikspielen benutzen. - Denn dann droht oft Enttäuschung. Grundsätzlich nimmt kein Händler seinen Murks zurück, egal wie eindringlich Farangs quengeln.

Hochwertige Elektronik, Kameras und PC-Hardware sind in Asien kaum billiger als in Europa! Nur Ramsch ist dort wirklich billig, also lieber widerstehen.

Gefälschte Markenware

Die Einfuhr gefälschter Markenartikel wie Uhren, Computer, Software, Kleidung usw. (also der ganze Plunder, den Touristen in Thailand gerne auf der Straße kaufen) nach Deutschland ist verboten.

In der Praxis tolerieren Grenzbeamte eine gefälschte Uhr am Handgelenk eines Reisenden meist ebenso wie eine gefälschte Jeans an dessen Hintern.

Ergeben sich jedoch Anhaltspunkte für einen kommerziellen Charakter, werden die Waren beschlagnahmt.

Das heißt: es dürfen sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass die Fälschungen für den gewerblichen Verkehr bestimmt sind. Hier geht es zunächst um Art und Menge der Sachen. Ein Koffer voller Uhren ist wohl ziemlich verdächtig.

In der Praxis treten immer wieder Probleme auf, ab welcher Menge oder welchem Wert die Waren einen kommerziellen Charakter besitzen. Dafür können aber keine eindeutigen Regeln aufgestellt werden. Vielmehr muss der Zollbeamte für jede einzelne Sendung eine neue Entscheidung treffen. Dies erfolgt aufgrund seiner konkreten Feststellungen in dem betreffenden Einzelfall.

Geniale Geschäftsidee: Gefälschtes Zeug günstig in Thailand kaufen und im Internet versteigen. Nicht nur verboten, sondern sogar strafbar. Wer immer mal wissen wollte, wie es in Teufels Küche aussieht, sollte derartige Geschäfte betreiben.

Presse- und Studentenausweise

Die auf der Khao-San Road erhältlichen, plump gefälschten Presse- und Studentenausweise sind ebenfalls ein Witz. Damit ergaunern Kleinstadtganoven vielleicht den verbilligten Eintritt ins Egelsbacher Freibad, aber sonst sind die Dinger peinlich. Halbwegs geschulte Augen erkennen die Fälschungen auf 20 Metern.

Juwelen, Schmuck und Geschmeide

Die Tourist Police warnt sich dumm und dusselig: "Wertvolle" Juwelen, Schmuck und Geschmeide, unter der Hand und ganz im Vertrauen angeboten sind in der Regel wirklich ein Bombengeschäft. - Für die Verkäufer!

Wer sich nicht auskennt, sollte die Finger von derlei Geschäften lassen. Die Opfer in Bangkok sind ungezählt.

Pfeil hier ist die Reisegeschichte zum Juwelierbesuch

Anders Silber- / Modeschmuck: Den bieten 23 (!) Läden auf der Khao-San-Road wirklich günstig an. Ich vermute, die überwiegend weibliche Kundschaft kennt sich mit den Preisen aus.

 

Mülltonne

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Jürgen Scholz wünscht Gute Reise!